"Hannovers derzeit erfindungsreichste freie Theatergruppe!" "Weltverzauberungstheater!"
Ronald Meyer-Arlt in seiner Kritik in der HAZ zu T.R.I.P. - Mehr unter Projekte.
Im Zentrum unserer Arbeit steht die Stadt. Erkundungen werden angestellt. Erkundungen ausgehend von den Menschen hinein in ihren Alltag, hinein in die Welt. Wie lebt der Mensch in seiner Stadt? Wie hat er sich eingerichtet und wie ist er gefesselt an einmal gefundene Abläufe. Wie abgestumpft sind wir? Wie festgefahren ist unsere Wahrnehmung? Und wo in uns hat sich die Sehnsucht versteckt?
Theater im Alltag verorten heißt, Wahrnehmungen zu schärfen, Sichtweisen zu verschieben, die Monotonie zu durchbrechen. Aufmerksam machen auf das nicht mehr Bemerkte. In sich selbst und in der unmittelbaren Umgebung. Die Zuschauer erleben ihre eigene Geschichte in neuem Licht und werden gleichzeitig Teil fremder Geschichten. Mit jedem Projekt wollen wir neue Orte in Hannover erkunden, neue Menschen kennen lernen und so das weitläufige Beziehungsnetz der Stadt erfahrbar machen und fortspinnen.
Langfristig wollen wir unsere Arbeit von Hannover ausgehend immer weiter nach außen tragen und gleichzeitig neue Impulse in die Stadt zurückführen. Durch Gastspiele und Koproduktionen knüpfen wir Kontakte zu Theatermachern in anderen Städten und gründen so ein Netzwerk der Kultur.
nächstes Projekt:
T.R.I.P. The Reality In Pieces
Ein Open-World-Game von Kulturfiliale. Vom 12.11. bis 20.11.2011. Eingeteilt in zu erwerbende Zeitkontingente.
T.R.I.P. erklärt Deine Stadt zur Open World nach dem Vorbild virtueller Spiele. Exclusiv betrittst Du die für Dich kreierte Welt.In Fenstern erscheinen Schilder, die Dir den Weg weisen, Passanten werden zu Akteuren, Teil Deines Spiels. Wer gehört dazu? Wem kannst Du vertrauen? It's your T.R.I.P.!
Kulturfiliale in Australien
Installation und Performance vom 9.Februar 2011 bis 14.Februar 2011 auf dem Melbourne City Square in Melbourne, Australien
Anfang 2011 wurde ein Container von Berlin nach Melbourne verschifft. Angefüllt mit dem gesammelten Identitätsmaterial von Menschen. Von Deutschen und von Australiern. Von australischen Deutschen und deutschen Australiern. Von Vorurteilen und Klischees. Lebensgeschichten. Der Container stand in Melbourne mitten in der Stadt und jeder Passant konnte sich hineinsetzen, zuhören, weitererzählen. Mit ihrem Projekt „Man nimmt sich mit, wohin man geht. You Take Yourself Whereever You Go.“ beschäftigt sich Kulturfiliale mit Identität und Heimat.
