Still, alles still, als wäre die Welt tot!
Geständnisse eines Ohnmächtigen
Eine Wohnung in Hannover-Linden, Juli 2006
Was passiert, wenn man seine Umwelt nicht mehr versteht? Keinen Code hat, um die Reaktionen seiner Mitmenschen verlässlich zu entschlüsseln? Wenn Wahrnehmungen beginnen, sich zu verschieben, wenn jedes Lachen in der Ubahn zum Auslachen und jeder Blick zur offenen Bedrohung wird? Wenn die Grenze zwischen der Wirklichkeit und den eigenen Projektionen verwischt?
Der Triebtäter Sebastian Thiel lädt zehn fremde Menschen zu sich nach Hause ein, um sein Geständnis abzulegen. Er bewirtet und unterhält sie. Erinnerungen tauchen auf und verschwinden wieder. Es entwickelt sich ein höchst privater Dialog mit den Anwesenden, bis sie selber Teil der Geschichte werden.
Mit: Philippe Goos
Konzeption & Realisation: Marco Štorman, Anna Macholz, Ursula Bergmann, Miriam Reimers, Phillipe Goos
Ort der Veranstaltung: Eine Wohnung in Hannover, Linden
Presseberichte zu "Still, alles still, als wäre die Welt tot!"
Gefördert vom Kulturbüro Hannover:
